444 Minuten Glocken + Giebel
Jetzt wird es sportlich – Zurück in Telgte haben sie 45 km mehr auf dem Fahrradtacho!
Radeln nach Zahlen – diese Tour befindet sich auf dem Knotenpunktnetz im Kreis Warendorf und Sie folgen den Punkten von Telgte über Freckenhorst nach Warendorf und zurück.
Bevor es losgeht, stärken Sie sich erst einmal mit einem leckeren Frühstück im Emscafé oder wenn sie mit dem Zeug anreisen, genießen Sie im Café Clemens am Bahnhof eine Stärkung. So früh noch keine Lust auf Frühstück? Dann lassen Sie sich einfach was Schönes einpacken und picknicken unterwegs.
Vom Marktplatz in Telgte geht es über den Knotenpunkt 4 (Bahnhofstraße) über die Punkte 72, 22, 13 und 53 zum Warendorfer Ortsteil Freckenhorst.
Schon einige Kilometer vor Freckenhorst sehen Sie das 54 m hohe Westwerk der beeindruckenden Stiftskirche St. Bonifatius mit seinem Geläut, bestehend aus 12 Glocken. Damit hat die Stiftskirche die meisten Glocken unter einem Dach in NRW.
Die wesentlichen Bauteile der Kirche stammen aus dem 11. und 12. Jahrhundert und eines der bedeutendsten romanischen Kirchen in Westfalen. Besonders bemerkenswert ist der Taufstein mit einer Inschrift, die die Weihe der Kirche auf 1129 datiert.
Von der direkt daneben liegenden Klosteranlage steht noch ein Teil des Kreuzgangs aus dem 12. Jahrhundert.
Weiter geht es über die Knotenpunkte 81, 77 und 1 direkt in die Altstadt von Warendorf.
Auch wenn Warendorf als die Stadt des Pferdes gilt, gibt es hier auch ein paar Drachen zu entdecken.
© Tanja Hohnwald_Stadt Warendorf Drachen in Warendorf?? Dafür muss man nur nach oben schauen. Früher waren die Drachenköppe Kranbalken mit Seilzügen und dienten dazu, Lagergut in die Speicher der Häuser transportieren zu können. Die Aufzugbalken sind aus Holz geschnitzt und als Drachen oder Löwenungeheuer liebevoll gestaltet.
Besonders der Marktplatz begeistert mit seiner Vielzahl an Gebäuden aus unterschiedlichen Epochen.
© Tanja Hohnwald_Stadt WarendorfNicht nur für Pferdeinteressierte lohnt ein Abstecher in das preußische Landgestüt von 1826 nahe der Altstadt. Die Ställe können im Rahmen einer gebuchten Führung besucht werden; der Besuch der beeindruckenden Außenanlagen ist jederzeit möglich.
Jetzt ist Zeit für eine Rast. Das historische Brauhaus Warintharpa neben der Laurentius-Kirche lädt in seinem historischen Ambiente zu frischem, regionalem Essen ein.
So gestärkt geht es über die Knotenpunkte 90, 75, 60 und 42 zurück nach Telgte.
Kurz hinter Warendorf lohnt ein Abstecher an die Kottruper Seen , einer archäologischen Fundstelle von Fragmenten des Schädels eines Neandertalers und zahlreichen Werkzeugen aus der Steinzeit.







