© Stadt Telgte/BäumerBereits zum wiederholten Mal konnten Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule an der Marienlinde und des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums beim Unternehmensparcours wertvolle Einblicke in die Berufswelt gewinnen. Das Projekt ist ein wichtiger Baustein der Berufsorientierung im Rahmen des Telgter Modells und wird gemeinsam von den Schulen, den teilnehmenden Unternehmen sowie der Wirtschaftsförderung der Stadt Telgte organisiert.
In diesem Jahr beteiligten sich die Unternehmen Bernd Münstermann GmbH & Co. KG, Elektro Schmidt GmbH, Karthaus + Engberding GmbH, Wichmann Gärten – Landschaftsbau GmbH / Görtzel & Wichmann Tief- und Straßenbau GmbH sowie Wohnstift St. Clemens. Die Betriebe Schmidt und Wichmann / Görtzel waren erstmalig dabei. Es gab vielfältige Mitmachangebote. Die Schülerinnen und Schüler konnten an den einzelnen Stationen praktische Aufgaben lösen und dabei unterschiedliche Berufsfelder kennenlernen. Im Rahmen des Unternehmensparcours ermöglichte Marvin Böhnke von dem Unternehmen Wichmann den Schülerinnen und Schülern, einen Bagger selbst zu steuern, im Beisein der Berufswahlkoordinatoren Gabriele Mentrup und Claus Baringhorst von der Sekundarschule.
Wirtschaftsförderer Andreas Bäumer hob die Bedeutung des Formats hervor: „Der Unternehmensparcours bringt junge Menschen frühzeitig mit den Betrieben vor Ort zusammen. So entstehen wertvolle Kontakte und die Jugendlichen erhalten Orientierung für ihren weiteren Bildungs- und Berufsweg.“
Der Unternehmensparcours ist Teil des Telgter Modells, das seit vielen Jahren die enge Zusammenarbeit von Schulen, Wirtschaft und Stadtverwaltung fördert. Ziel ist es, Schülerinnen und Schülern frühzeitig Perspektiven aufzuzeigen und gleichzeitig die Verbindung zwischen den jungen Menschen und den Unternehmen vor Ort zu stärken.