Auch das Autohaus Ausber öffnete seine Tore für Lehrkräfte.© Stadt TelgteIm Rahmen eines besonderen Fortbildungstages als Teil des Telgter Modells beteiligten sich insgesamt 33 Telgter Betriebe an einer gemeinsamen Aktion zur beruflichen Orientierung. Sie ermöglichten rund 140 Lehrerinnen und Lehrern des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums und der Sekundarschule an der Marienlinde praxisnahe Einblicke in die Arbeitswelt. Begleitet wurden die Lehrkräfte von Bürgermeisterin Katja Behrendt sowie dem Wirtschaftsförderer der Stadt Telgte, Andreas Bäumer.
Die teilnehmenden Unternehmen öffneten jeweils in zwei Zeitfenstern, von 8:30 bis 10:00 Uhr sowie von 11:00 bis 12:30 Uhr, ihre Türen für die Lehrkräfte. Ziel des Tages war es, das Verständnis der Lehrenden für betriebliche Abläufe, Ausbildungsberufe und berufliche Perspektiven in der örtlichen Wirtschaft zu vertiefen und dieses Wissen in den schulischen Alltag einfließen zu lassen.
Einer der beteiligten Betriebe war die Autohaus Ausber GmbH in Telgte. Dort wurden die Gäste von den beiden Geschäftsführern Jürgen und Martin Ausber empfangen. Das inhabergeführte Familienunternehmen wurde 1972 gegründet und hat sich seither als mittelständischer Kfz-Betrieb etabliert. Autohaus Ausber bietet ein umfassendes Leistungsspektrum rund um Personenkraftwagen, Transporter und Nutzfahrzeuge/Lkw, vom Verkauf von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen über Wartung und Reparatur, bis hin zu Karosserie- und Unfallinstandsetzung sowie umfangreichen Service- und Ersatzteilleistungen.
Während der Betriebsbesichtigungen erhielten die Lehrkräfte anschauliche Einblicke in moderne Arbeitsprozesse, technische Berufsbilder und Ausbildungswege im Kfz-Handwerk sowie im automobilen Dienstleistungssektor. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen künftig im Unterricht genutzt werden und den Schülerinnen und Schülern realistische Orientierungshilfen für ihre Berufs- und Studienwahl bieten. Gleichzeitig fand ein reger Austausch über die Optimierung der verschiedenen Formate der Berufsorientierung statt.
Bürgermeisterin Katja Behrendt betonte die Bedeutung des Austauschs zwischen Schule und Wirtschaft: „Solche direkten Einblicke stärken das gegenseitige Verständnis und helfen dabei, junge Menschen gezielt auf die Arbeitswelt vorzubereiten.“ Auch Wirtschaftsförderer Andreas Bäumer zog ein positives Fazit: „Der Fortbildungstag hat einmal mehr gezeigt, wie wertvoll die enge Zusammenarbeit zwischen Schulen und Betrieben für die Fachkräfteentwicklung vor Ort ist.“