(v.l.): Anna-Karina Averbeck (Bauunternehmen Averbeck), Julia Lückfeldt, Stefan Klein-Ridder und Tanja Heinemann (alle Stadt Telgte), Bürgermeisterin Katja Behrendt sowie die Investoren Armin und Anton Stockhausen.© Stadt TelgteGlückliche Gesichter beim symbolischen Spatenstich im neuen Baugebiet Telgte-Süd. „Es ist wichtig, dass es jetzt vorwärts geht“, sagte Bürgermeisterin Katja Behrendt zum Start des ersten Hochbau-Projektes am Dienstagnachmittag (19.05.). „Nach vielen Jahren der Planung, geht es nun endlich los.“
Behrendt weiß um die angespannte Lage auf dem Telgter Wohnungsmarkt: „Wir brauchen Mietraum, der bezahlbar ist.“ Die Verwaltung hoffe nun, dass durch die Häuser, die jetzt gebaut werden, eine Entlastung des Mietmarktes folge – auch für Familien, Senioren und Seniorinnen sowie für Menschen mit Handicap. Behrendt dankte den Fachkolleg*innen der Stadtverwaltung Julia Lückfeldt, Stefan Klein-Ridder und Tanja Heinemann sowie den Investoren Armin und Anton Stockhausen und der Firma Averbeck für die gute und reibungslose Zusammenarbeit.
Auch Armin Stockhausen lobte das Miteinander zwischen Stadt und Kreis sowie dem Land NRW. Man sei „ein klein wenig stolz“, dass man jetzt als Erster auf diesem großen Baugebiet starte, so Stockhausen.
Projektleiter für das Projekt in Telgte ist sein Sohn, Anton Stockhausen. Stockhausen plant zwei Baukörper mit jeweils 32 barrierearmen Wohneinheiten zwischen 50 und 100 Quadratmetern. 65 Prozent des Wohnraumes sind öffentlich gefördert, der Rest frei finanziert. Derzeit wird an der Tiefgarage gearbeitet, die ersten Mieter werden voraussichtlich in gut zwei Jahren einziehen können.
Insgesamt werden im neuen Baugebiet 400 bis 450 Wohneinheiten entstehen, davon werden etwa 120 Ein- und Zweifamilienhäuser sein. Ungefähr fünf Jahre Bauzeit sind für den gesamten Bereich Telgte-Süd veranschlagt.
Als nächster Bauträger wird das Unternehmen Sahle aus Greven die Bautätigkeit beginnen: Hier sind rund 130 Wohnungen geplant.